„Wir erschaffen hier eine ganz eigene kleine Welt“

Friedas Tanztee im Park: Organisatorenteam des Holy-Festivals wartet mit neuer Party-Idee auf

Präsentieren die neue Idee: Bianca Piekatz (v.l.), Johannes Wiethoff (beide vom Kulturigverein), Wolfgang Hillemeier (Volksb

Präsentieren die neue Idee: Bianca Piekatz (v.l.), Johannes Wiethoff (beide vom Kulturigverein), Wolfgang Hillemeier (Volksbank Rietberg), Peter Milsch (Gartenschaupark), Christoph Diekhans (Bühnen- und Objektbau), Milena Kraienhorst, Niklas Portmann und Henri Lück freuen sich auf ein gutes Gelingen der Tanztee-Premiere am 13. Juni. Foto: RSA/Addicks 

 

Rietberg (mad). Manchmal soll man aufhören, wenn es am schönsten ist und Platz für etwas Neues schaffen. Das dachten sich auch die Organisatoren des Holy-Festivals. Statt zu einer farbigen Fete unter freiem Himmel laden sie in diesem Jahr zu „Friedas Tanztee“ ein. Schwofen zu Schlagern? Weit gefehlt!

„Wenn es am besten läuft, sollte man aufhören und den nächsten Schritt machen“, sagt Veranstalter Niklas Portmann. Was vor drei Jahren mit dem Holy-Festival im Rietberger Gartenschaupark Parkteil Nord begann, soll nun eine richtige Trendwende machen: Mit „Friedas Tanztee“ soll am 13. Juni ein ganz anderer Musikstil Einzug halten. Dann nämlich wird auf gleich zwei Bühnen eine elektronische Vielfalt präsentiert und das mit namhaften DJs wie dem Holländer Brooks, der bereits Hits mit David Guetta und Martin Garrix produziert hat, oder Vize, dem angesagtesten Künstler Deutschlands in diesem Genre. „Außerdem haben wir noch einen vielversprechenden Newcomer dabei, nämlich den erst 20-jährigen Mesto, ebenfalls aus Holland, der schon mit DJ Tiesto und Felix Jaehn zusammengearbeitet hat“, sagt Henri Lück vom Veranstalterteam. Zu den Zugpferden gehören noch David Puentez, der schon beim Parookaville aufgelegt hat, sowie DJ Watermät, der international unterwegs ist und unter anderem beim Großfestival Tomorrowland die Fangemeinde zum Tanzen gebracht hat. Neben der Volksbankarena wird es dann noch eine weitere Bühne geben. „Diese wird dann, um eine ganz besondere Atmosphäre zu schaffen, von einem hohen Holzbretterzaun umgeben. Damit wollen wir eine eigene kleine Welt schaffen“, erklärt Portmann die Idee des kleinen Tanzgartens auf dem Wiesenareal. Dort soll die Musikrichtung House ertönen, während auf der Hauptbühne Elektromusik zu hören sein wird. Gartenschauparkchef Peter Milsch war für das neue Projekt sofort zu haben. „Ich finde die Idee richtig klasse“, sagt er.  

Am Festivaltag gilt auf dem Gartenschauparkgelände eine spezielle Währung: Mit dem Volksbank-Taler können die Festivalbesucher an den Buden bezahlen und dort neben Getränken auch leckeres zur Stärkung erstehen. Die Zusammenarbeit mit dem „1643“ verspricht eine ordentliche Verpflegung der Tanzmeute. 4.000 bis 4.500 Personen können am 13. Juni mitfeiern. Los geht es um 14 Uhr. Eintritt ist ab 16 Jahren. Die Karten zum Preis von 23 Euro gibt es unter www.friedastanztee.de und bei den bekannten Vorverkaufsstellen.