Anke Fuchs und Madeleine Schwichtenhövel (Foto: DRK)
Kreis Gütersloh. Digitale Angebote erleichtern zwar den Alltag – können aber gerade für ältere Menschen zur Hürde werden. Genau hier setzt das Projekt „Digitalbegleiter“ an. Schon seit 2022 unterstützt das Angebot periodisch ältere Menschen, die nicht mehr mobil sind, bei digitalen Fragestellungen direkt in ihrem eigenen Zuhause. Nun bekommt die Aktion neuen Schwung: Das Angebot soll im laufenden Jahr weiter ausgebaut werden.
Das Projekt richtet sich dabei ganz gezielt an Seniorinnen und Senioren, die Unterstützung bei der Nutzung digitaler Geräte und/oder Anwendungen benötigen, zum Beispiel bei Smartphone, Tablet oder Online‑Angeboten. Die Hilfe erfolgt punktuell und bedarfsorientiert – es handelt sich aber nicht um ein dauerhaftes Begleitangebot, sondern um konkrete Hilfestellungen zu ausgewählten Themen.
Träger des Projekts ist die Arbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtsverbände. Verantwortlich für die Umsetzung sind Anke Fuchs (Diakonie) und Madeleine Schwichtenhövel (DRK), die gemeinsam das Ganze koordinieren und weiterentwickeln und zudem dankbar sind, dass der Kreis das Projekt fördert.
Neu ist die thematische Strukturierung des Angebots: Pro Quartal wird ein digitales Schwerpunktthema festgelegt, zu dem sich interessierte Seniorinnen und Senioren anmelden können. So wird die Unterstützung gezielt, übersichtlich und alltagsnah gestaltet.
Den Auftakt macht jetzt das Thema „Öffentliche Verkehrsmittel“. Im Fokus stehen dabei digitale Anwendungen rund um Bus und Bahn – etwa Fahrplanauskunft, Ticketkauf per App oder die Nutzung von Mobilitätsangeboten im Internet. Ziel ist es, älteren Menschen mehr Sicherheit und Selbstständigkeit im Umgang mit digitalen Mobilitätsangeboten zu ermöglichen.
Das Projekt lebt vom Engagement Ehrenamtlicher, die geduldig, praxisnah und auf Augenhöhe unterstützen. Gesucht werden somit weiterhin Menschen, die Freude daran haben, ihr digitales Wissen weiterzugeben und ältere Menschen zu begleiten. Interessierte Ehrenamtliche können sich ebenso wie Seniorinnen und Senioren mit Unterstützungsbedarf bei Anke Fuchs (05241-9867-3521) oder Madeleine Schwichtenhövel (05241-988620) melden.
